DGK eEPK

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Schnelle Information im Akutfall: Beschreibung der APP „DGK-eEPK“
Umsetzung leitlinienbasierter, kardiologischer Behandlungspfade mit Hilfe von Smartphones und mobilen elektronischen Endgeräten („Apps“)

Einleitung/Übersicht
Die jeweils aktuellen Leitlinien und Positionspapiere der deutschen und europäischen kardiologischen Fachgesellschaften DGK und ESC stellen die evidenzbasierten Grundlagen für die Diagnostik und Therapie von Herzpatienten zusammen. Die „Task Force Patientenpfade“ [Leitung: Profs. Peter Radke und Martin Möckel] der Kommission für Klinische Kardiologie der DGK hat ein Konzept entwickelt, das Leitlinien-basiert wesentliche kardiologische Diagnose- und Behandlungspfade in Prozesse gliedert, die auf den konsentierten Empfehlungen beruhen. Auf dieser Basis werden in der Folge anwenderfreundliche elektronische Applikationen (Apps) geschaffen, die dem klinisch tätigen Arzt eine Hilfe bieten, kardiologische Standards in Diagnostik und Therapie schnell, sicher und leitliniengerecht auch unter Akutbedingungen umzusetzen. Diese Apps sind aufgrund der vorausgehenden Prozessanalyse im Detail inhaltlich nachvollziehbar und transparent.

Methodische Grundlagen
Die Task Force Patientenpfade in der Kardiologie der DGK hat ein Konzept zur prozessorientierten und standardisierten Umsetzung von DGK-Leitlinien im Kontext des akuten Koronarsyndroms entwickelt und in mehreren Arbeiten publiziert. Die zugrunde liegende Methodik zur Prozessdarstellung basiert auf dem sogenannten ARIS-Konzept mit einer Prozessmodellierung in erweiterten ereignisgesteuerten Prozessketten (eEPK). Dieses Konzept wird vielfältig ebenso für andere, außermedizinische Prozessdarstellungen genutzt und im Detail von Vollert et al. für die Anwendung der der klinischen Kardiologie beschrieben.
Die Erstellung der App auf der Basis publizierter Prozesswege bietet folgende Vorteile:
1.Transparenz und stringente Logik.
Alle erstellten Patientenpfade werden publiziert und sind allgemein zugänglich. Damit ist transparent, was in einer „App“ tatsächlich umgesetzt wird. Diese ist keine „black box“.
2.Darstellung von Fachkonzepten (wie z.B. medizinischen Leitlinien) in Prozess gebundene Abläufe (Patientenpfade) bei erhaltener Variabilität.
3.Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Durch Bezug auf gültige, gemeinsam festgelegte Versorgungsstandards wie sie in den medizinischen Leitlinien abgebildet sind und die Einbeziehung ausgewiesener Spezialisten aus verschiedenen DGK-Arbeitsgruppen erhalten die auf Basis der gängigen Leitlinien erstellten Patientenpfade ein hohes Maß an Expertenwissen, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine Zertifizierung zu schaffen. Die Freigabe der „App“ erfolgt von der Task Force im Auftrag der Klinischen Kommission.

Umsetzung: App-Prototyp für die antithrombotische Therapie
Auf Basis des Patientenpfades zur antithrombotischen Therapie wurde eine erste App erstellt, die auf dem iPhone (iOS) nach vorangegangenen Testläufen fehlerfrei läuft und durch die DGK zertifiziert ist. Zum offiziellen Launch steht diese App dann wie alle anderen gängigen Produkte dieser Art über den App Store als Download dem interessierten Anwender zur Verfügung. Die App bildet gültige Behandlungsregimes der antithrombotischen Therapie ab und gibt Dosierungsempfehlungen, die an den jeweiligen Patienten individuell angepasst ist.

Recent changes:
Sicherheitsaktualisierung
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About DGK eEPK
Schnelle Information im Akutfall: Beschreibung der APP „DGK-eEPK“
Umsetzung leitlinienbasierter, kardiologischer Behandlungspfade mit Hilfe von Smartphones und mobilen elektronischen Endgeräten („Apps“)

Einleitung/Übersicht
Die jeweils aktuellen Leitlinien und Positionspapiere der deutschen und europäischen kardiologischen Fachgesellschaften DGK und ESC stellen die evidenzbasierten Grundlagen für die Diagnostik und Therapie von Herzpatienten zusammen. Die „Task Force Patientenpfade“ [Leitung: Profs. Peter Radke und Martin Möckel] der Kommission für Klinische Kardiologie der DGK hat ein Konzept entwickelt, das Leitlinien-basiert wesentliche kardiologische Diagnose- und Behandlungspfade in Prozesse gliedert, die auf den konsentierten Empfehlungen beruhen. Auf dieser Basis werden in der Folge anwenderfreundliche elektronische Applikationen (Apps) geschaffen, die dem klinisch tätigen Arzt eine Hilfe bieten, kardiologische Standards in Diagnostik und Therapie schnell, sicher und leitliniengerecht auch unter Akutbedingungen umzusetzen. Diese Apps sind aufgrund der vorausgehenden Prozessanalyse im Detail inhaltlich nachvollziehbar und transparent.

Methodische Grundlagen
Die Task Force Patientenpfade in der Kardiologie der DGK hat ein Konzept zur prozessorientierten und standardisierten Umsetzung von DGK-Leitlinien im Kontext des akuten Koronarsyndroms entwickelt und in mehreren Arbeiten publiziert. Die zugrunde liegende Methodik zur Prozessdarstellung basiert auf dem sogenannten ARIS-Konzept mit einer Prozessmodellierung in erweiterten ereignisgesteuerten Prozessketten (eEPK). Dieses Konzept wird vielfältig ebenso für andere, außermedizinische Prozessdarstellungen genutzt und im Detail von Vollert et al. für die Anwendung der der klinischen Kardiologie beschrieben.
Die Erstellung der App auf der Basis publizierter Prozesswege bietet folgende Vorteile:
1.Transparenz und stringente Logik.
Alle erstellten Patientenpfade werden publiziert und sind allgemein zugänglich. Damit ist transparent, was in einer „App“ tatsächlich umgesetzt wird. Diese ist keine „black box“.
2.Darstellung von Fachkonzepten (wie z.B. medizinischen Leitlinien) in Prozess gebundene Abläufe (Patientenpfade) bei erhaltener Variabilität.
3.Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Durch Bezug auf gültige, gemeinsam festgelegte Versorgungsstandards wie sie in den medizinischen Leitlinien abgebildet sind und die Einbeziehung ausgewiesener Spezialisten aus verschiedenen DGK-Arbeitsgruppen erhalten die auf Basis der gängigen Leitlinien erstellten Patientenpfade ein hohes Maß an Expertenwissen, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine Zertifizierung zu schaffen. Die Freigabe der „App“ erfolgt von der Task Force im Auftrag der Klinischen Kommission.

Umsetzung: App-Prototyp für die antithrombotische Therapie
Auf Basis des Patientenpfades zur antithrombotischen Therapie wurde eine erste App erstellt, die auf dem iPhone (iOS) nach vorangegangenen Testläufen fehlerfrei läuft und durch die DGK zertifiziert ist. Zum offiziellen Launch steht diese App dann wie alle anderen gängigen Produkte dieser Art über den App Store als Download dem interessierten Anwender zur Verfügung. Die App bildet gültige Behandlungsregimes der antithrombotischen Therapie ab und gibt Dosierungsempfehlungen, die an den jeweiligen Patienten individuell angepasst ist.

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