Indymedia - Bundespresse.com

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Indymedia oder auch Independent Media Center (IMC) (Unabhängiges Medienzentrum) ist ein globales Netzwerk von Medienaktivisten und Journalisten, das sich als Teil des Graswurzel-Journalismus sieht. Indymedia ist aus den globalisierungskritischen Bewegungen hervorgegangen und im Spektrum der neuen sozialen Bewegungen und der Alternativbewegung beheimatet.

Im aktuellen Bericht wird " indymedia.de " namentlich erwähnt. Die Plattform werde "von Linksextremisten betrieben", so das Bundesinnenministerium: "Dieses Medienkollektiv versteht sich als Teil eines internationalen Netzwerks - es trat erstmalig im Vorfeld des im Frühjahr 2001 durchgeführten Castor-Transports in Erscheinung und erlebte bei der Live-Berichterstattung zum G-8-Treffen in Genua seine aktivste Phase.

Hatte das Netzwerk doch den "poldi-Award" verliehen bekommen - als "beste Online-Initiative im Bereich Wissenschaft, Bildung und Kultur. In der achtköpfigen Jury sitzt unter anderem Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB), die mit ihrem Logo für den Preis wirbt. Krüger hielt auch die Laudatio auf "indymedia.de".

"Indymedia.de" erhielt den Preis, weil es als "vorbildliche Online-Initiative" den "emanzipatorischen Umgang mit Informationen und Medien" fördere. Angeblich, so heißt es in der Ausschreibung, seien die Seiteninhalte der Bewerber "auf rassistische, sittlich sowie moralisch bedenkliche oder illegale Inhalte geprüft".

Internet als Ort der politischen Auseinandersetzung
Extremistisch motivierte Aufrufe zur Gewalt sind nur eine Seite des Umgangs demokratiefeindlicher Gruppen mit dem Internet. Viele nutzen es auch als Mitteilungsorgan für die eigenen Mitglieder und ihr Sympathisantenumfeld. In dieser Funktion verdrängt das Internet sukzessive Mitgliederzeitschriften und -magazine, die extremistische Bestrebungen früher zur Indoktrination der eigenen Anhänger und zur Rekrutierung neuer Extremisten nutzten. Viele extremistischen Parteien und Splittergruppen, seien es rechtsextremistische Kameradschaften, seien es Parteien und Vereine verfügen mittlerweile über eigene Webseiten.

Internetforen und Mitgliederseiten sind zunehmend der Ort der internen ideologischen Auseinandersetzung, aber auch des Streits mit anderen politischen Ausrichtungen. So erfährt neben den anderen Formen der politischen Auseinandersetzung das so genannte „Hacking" eine zunehmende Beliebtheit insbesondere in der linksextremistischen Szene. Hacker kapern dabei rechtsextremistische Webseiten und verpassen ihnen ein neues Design und neue Inhalte. So kann z.B. ein Aufruf zu einer rechtsextremistischen Demonstration zu einem Aufruf zur Gegendemonstration umformuliert werden.

http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.416932.de

Der Indymedia-Reporter Brad Will wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von lokalen Polizisten in Zivil erschossen. Die Mörder wollten scheinbar erreichen, dass Mexikos Präsident Vicente Fox die Bundespolizei in die Region schicke, berichtet tagesschau.de.
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Indymedia oder auch Independent Media Center (IMC) (Unabhängiges Medienzentrum) ist ein globales Netzwerk von Medienaktivisten und Journalisten, das sich als Teil des Graswurzel-Journalismus sieht. Indymedia ist aus den globalisierungskritischen Bewegungen hervorgegangen und im Spektrum der neuen sozialen Bewegungen und der Alternativbewegung beheimatet.

Im aktuellen Bericht wird " indymedia.de " namentlich erwähnt. Die Plattform werde "von Linksextremisten betrieben", so das Bundesinnenministerium: "Dieses Medienkollektiv versteht sich als Teil eines internationalen Netzwerks - es trat erstmalig im Vorfeld des im Frühjahr 2001 durchgeführten Castor-Transports in Erscheinung und erlebte bei der Live-Berichterstattung zum G-8-Treffen in Genua seine aktivste Phase.

Hatte das Netzwerk doch den "poldi-Award" verliehen bekommen - als "beste Online-Initiative im Bereich Wissenschaft, Bildung und Kultur. In der achtköpfigen Jury sitzt unter anderem Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB), die mit ihrem Logo für den Preis wirbt. Krüger hielt auch die Laudatio auf "indymedia.de".

"Indymedia.de" erhielt den Preis, weil es als "vorbildliche Online-Initiative" den "emanzipatorischen Umgang mit Informationen und Medien" fördere. Angeblich, so heißt es in der Ausschreibung, seien die Seiteninhalte der Bewerber "auf rassistische, sittlich sowie moralisch bedenkliche oder illegale Inhalte geprüft".

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Extremistisch motivierte Aufrufe zur Gewalt sind nur eine Seite des Umgangs demokratiefeindlicher Gruppen mit dem Internet. Viele nutzen es auch als Mitteilungsorgan für die eigenen Mitglieder und ihr Sympathisantenumfeld. In dieser Funktion verdrängt das Internet sukzessive Mitgliederzeitschriften und -magazine, die extremistische Bestrebungen früher zur Indoktrination der eigenen Anhänger und zur Rekrutierung neuer Extremisten nutzten. Viele extremistischen Parteien und Splittergruppen, seien es rechtsextremistische Kameradschaften, seien es Parteien und Vereine verfügen mittlerweile über eigene Webseiten.

Internetforen und Mitgliederseiten sind zunehmend der Ort der internen ideologischen Auseinandersetzung, aber auch des Streits mit anderen politischen Ausrichtungen. So erfährt neben den anderen Formen der politischen Auseinandersetzung das so genannte „Hacking" eine zunehmende Beliebtheit insbesondere in der linksextremistischen Szene. Hacker kapern dabei rechtsextremistische Webseiten und verpassen ihnen ein neues Design und neue Inhalte. So kann z.B. ein Aufruf zu einer rechtsextremistischen Demonstration zu einem Aufruf zur Gegendemonstration umformuliert werden.

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